Grundlagen

Die Grundlagen der Arbeit des zentralen adhs-netzes sind wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zum Störungsbild ADHS, ihren Ursachen, den notwendigen diagnostischen Verfahren und den hilfreichen therapeutischen Interventionen.

Diese Grundlagen sind in mehreren Papieren zusammengefasst:

Im Jahr 2002 wurden beim Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) zwei Konferenzen zur Verbesserung der Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörungen unter Einschluss aller beteiligten Fachgruppen durchgeführt. Dabei wurde ein Konsens über verbindliche Standards in der Diagnose und Behandlung der ADHS erzielt und in einem Eckpunktepapier festgehalten. Diese Eckpunkte wurden auf der Grundlage einer Statuskonferenz ADHS mit Unterstützung von 39 Fachverbänden des interdisziplinären Beirates überarbeitet und fortgeschrieben. Schließlich wurde 2016 ein neues Eckpunktepapier zur Verbesserung der Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit ADHS verabschiedet. Das zentrale adhs-netz soll die in diesem Papier benannte Forderung nach Bildung überregionaler Netzwerke erfüllen.

Eckpunktepapier der interdisziplinären Konsensuskonferenz des BMGS

Eckpunktepapier ADHS 2016

Deutsche Leitlinien und Stellungnahmen

 

Europäische Leitlinien und Empfehlungen

 

Weitere wichtige Dokumente

Die Satzung des zentralen adhs-netzes beschreibt die Zielsetzungen des Netzwerkes und seine Organisationsformen.

Satzung des zentralen adhs-netzes

Dokumentation der Satzungsänderungen