Leitlinien zu Diagnostik und Therapie

Auf diesen Seiten finden Sie die Leitinien zur Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit ADHS.

S3-Leitlinien

Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AMWF) wurden im Jahr 2018 evidenz- und konsensbasierte Leitlinien zur Diagnostik und Therapie von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit ADHS erstellt. Sie richten sich insbesondere an Fachleute, die den folgenden Berufsgruppen angehören: Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin, Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie, Fachärzte für Nervenheilkunde, Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten.
Zu den Einsatzbereichen zählen Prävention, Diagnostik und Behandlung von ADHS in allen Altersklassen. 

Kurzfassung mit Empfehlungen

Langfassung

Methodenreport

Weitere Berufsgruppen, die die S3-Leitlinie betrifft sind achärzte für Psychosomatische Medizin, Ärzte mit Zusatzbezeichnung Psychotherapie, Hausärzte, Psychologen, Neuropsychologen, Schulpsychologen, Lehrkräfte, Sonderpädagogen, Heilpädagogen, Sozialpädagogen, Ergotherapeuten, Logopäden, Sozialarbeiter, Fachkrankenpfleger, Lerntherapeuten, Musiktherapeuten, Motopäden, Mototherapeuten, Erziehungsberatungsstellen sowie weitere Berufsgruppen. Auch Betroffene und Angehörige können diese verwenden.

Zur Patientenzielgruppe zählen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen ADHS (bzw. ADHD (314) gemäß DSM-5 und Hyperkinetische Störungen (F90) oder Aufmerksamkeitsstörung ohne Hyperaktivität (F98.8) gemäß ICD-10). Sie richtet sich an Betroffene mit ADHS jeglichen Schweregrads sowie an Betroffene, die eine klinisch relevante Symptomatik aufweisen, die diagnostischen Kriterien jedoch nicht in vollem Umfang erfüllen.

Quelle