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38. Newsletter des zentralen adhs-netzes

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie heute auf das Internationale Symposium des zentralen adhs-netzes aufmerksam machen.
Das zentrale adhs-netz veranstaltet zum dritten Mal ein internationales Symposium zur ADHS auf dem 32. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in Essen. Die zwei Teilsymposien sind erstmals in den Kongress integriert. Europäische Experten präsentieren die aktuellen Ergebnisse zu folgenden Themen:

Pharmacotherapy in ADHD: Evidence and future directions. International Symposium of the German ADHD Network (zentrales adhs-netz)
Vorsitz: Prof. Dr. Manfred Döpfner und Prof. Dr. Dr. Tobias Banaschewski

03. März 2011, 15.15-16.45, CCW Saal Europa

In dem ersten Teil des Internationalen Symposiums des zentralen adhs-netzes sollen nicht nur die empirische Evidenz sondern auch die weiteren Forschungsstrategien zur medikamentösen Therapie von Kindern und Jugendlichen mit Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) von namhaften nationalen und internationalen Wissenschaftlern vorgestellt werden. Katya Rubia (London) wird die aktuellen Erkenntnisse zu den Effekten medikamentöser Therapie auf Hirnfunktionen darstellen und diskutieren. Tobias Banaschewski (Mannheim) gibt einen Überblick über Studien zu neuen Medikamenten, die in Deutschland bislang noch nicht mit der Indikation ADHS zugelassen worden sind. Die Langzeiteffekte von Pharmakotherapie sind weiterhin sehr umstritten. Diese fasst Eric Taylor (London) zusammen und entwickelt dazu auch Perspektiven zu weiteren Forschungsstrategien, mit welchen die erheblichen methodischen Probleme von Langzeitstudien zumindest teilweise gelöst werden können. Hans Christoph Steinhausen (Basel, Aalborg, Zürich) fasst die Studienlage zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen zusammen und gibt eine Übersicht über mögliche Strategien im Umgang mit solchen unerwünschten Effekten.

Effects of ADHD drugs in the brain: Evidence and future directions

Katya Rubia, London

New drugs: Evidence and future directions
Tobias Banaschewski, Mannheim

Unerwünschte Wirkungen der Medikation bei ADHS
Hans-Christoph Steinhausen, Zürich

Medication treatment in ADHD: long term outcome
Jan K. Buitelaar, Nijmegen



Psychotherapy in ADHD: Rationale and evidence. International Symposium of the German ADHD Net (zentrales adhs-netz)
Vorsitz: Prof. Dr. Manfred Döpfner und Prof. Dr. Dr. Tobias Banaschewski

04. März 2011, 15.15-16.45, CCW Saal Europa

In dem zweiten Teil des Internationalen Symposiums des zentralen adhs-netzes sollen die grundlegenden Rationale und die empirische Evidenz psychotherapeutischer Ansätze in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) von namhaften nationalen und internationalen Wissenschaftlern vorgestellt werden.

Edmund Sonuga-Barke (Southampton) zeigt die theoretischen und empirischen Grundlagen für kognitive Interventionen auf und fasst die empirische Evidenz für diese Therapieform zusammen. Martin Holtmann (Bochum) gibt eine Übersicht über die empirische Evidenz von Neurofeedback und diskutiert Empfehlungen für die klinische Praxis. Manfred Döpfner gibt eine Zusammenfassung über die Evidenz von familienbasierten Interventionen und diskutiert die Forschungslücken. Saskia van der Oord fasst die Ergebnisse zur Wirksamkeit von schulbasierten Interventionen zusammen.

Cognitive interventions: Rationale and evidence

Edmund Sonuga-Barke, Southampton

Neurofeedback: Rationale and evidence
Martin Holtmann, Hamm

Family-based interventions: Rationale and evidence

Manfred Döpfner, Köln

School-based interventions: Rationale and evidence
Saskia van der Oord, Leuven


Auf der Website des zentralen adhs-netzes können Sie die Abstracts der einzelnen Vorträge einsehen.

Nähere Informationen zur Kongressregistrierung finden Sie auf der Kongresswebsite.

Mit freundlichen Grüßen

Die Leitungsgruppe

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